Mit Enno in Delhi!

“Delhi, die Stadt die niemals schläft. Oh nein das ist doch Mumbai!”

Enno: “Clara, weder noch! New York ist die Stadt die niemals schläft!”

 

Auch wenn Delhi nicht diesen Namen trägt, kam es jedoch so rüber. Fangen wir nun aber mal ganz am Anfang an.Enno und ich hatten uns vor kurzem dazu Entschieden einen Wochenendtrip nach Delhi zu machen und danach weiter nach Agra zu reisen. Wir haben an einem Donnerstag um 12:00 Uhr unsere Reise mit dem Zug angetreten und waren ungefähr 17 Stunden später um circa 6 Uhr morgens in Delhi. Es war meines Erachtens eine sehr anstrengende und unruhige Reise. Ich habe selbst nicht viel Schlaf finden können und war somit am ersten Tag in Delhi sehr müde. Kaum waren wir aus dem Zug raus begrüßte uns gleich ein stechender Geruch in der Nase und lautes Hupen, welches von den Straßen kam. Danach ging es für uns erstmal in das “Madpackers Hostel” um dort unser Gepäck abzulegen. Von dort aus sind wir direkt zum Lotus Tempel gefahren, um dort zu erfahren, dass dieser erst um 09:30 Uhr aufmacht… Wer zuerst recherchiert ist klar im Vorteil. Haben wir nun leider nicht gemacht. Da wir beide noch nichts gefrühstückt hatten, sind wir dann in die Richtung eines Kaffees gegangen. Als wir damit fertig waren, haben wir uns auf den Weg zum „India Gate“ gemacht. Nach dem India Gate folgte der zweite, aber diesmal gelungene, Versuch, den Lotus Tempel zu besichtigen.

Gegen Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg zum Akshardham Tempel gemacht. Dieser liegt ein wenig außerhalb aber ist meiner Meinung nach eines der schönsten Tempel Delhis. Auf dem Weg zurück, braute sich dann ein Sturm auf und die U-Bahn Delhis stand, während der Rushhour, still. Die meisten Haltestellen hatten sich immens gefüllt und es wurde zu einem Sport, in die Bahn zu gelangen und wieder herauszukommen. Letztendlich haben wir es aber geschafft und sind heil aber durchaus müde in unserem Hostel angekommen.

Am nächsten Tag hatten wir uns dazu Entschieden bei einer sogenannte “Delhi Belly Tour” mitzumachen, welche vom Hostel angeboten wurde. Dort sind wir in das alte Delhi, zum Chandni Chowk, gefahren und haben dort die besten Orte zum Essen und weitere wunderschöne Orte kennengelernt.

Am Ende des Tages hätte ich nur noch in mein Bett fallen können und durchschlafen können, so müde hat mich der Tag gemacht. Ich habe mich jedoch umentschieden und habe noch die Zeit mit den anderen Gästen auf der Dachterrasse genossen. Mit einem Jungen, den ich dort kennengelernt habe, haben wir uns dazu entschieden nochmal das Nachtleben ein bisschen kennenzulernen. Daraufhin sind wir mit einem TukTuk in die “#NoFilter Bar” gefahren und haben dort zum Abschluss des Tages noch einen Drink gehabt.

Am nächsten Tag, welcher auch unser letzter in Delhi war, sind wir zu dem “Sarojini Bazaar” gefahren und haben dort unseren Vormittag verbracht. Dieser ist ein wirklich empfehlenswerter Bazaar, da sich alles im offenen befindet und die Preise dort sehr gut sind. Ich habe dort insgesamt 1.200 Rupees, für 10 neue Teile, ausgegeben. Das sind umgerechnet circa 15 Euro. Man sollte jedoch nicht erwarten, dass die Qualität dort die allerbeste ist. Es macht jedoch einfach Spaß mit den Verkäufern zu handeln und alles rundherum aus kennenzulernen.Gegen Mittag ging es dann leider zurück in unser Hostel, wo wir uns von den anderen Gästen verabschieden mussten und uns auf dem Weg zum Bahnhof machen mussten um dort, unseren Zug, Richtung Agra, zu bekommen.

FAZIT:

Alles in allem war es ein sehr interessanter Aufenthalt in Delhi. Wir hatten hervorragendes indisches Essen, eine wunderschöne Unterkunft und vieles zu besichtigen. Ich hätte nur gerne einen Tag mehr gehabt um alles auf mehrere Tage verteilen zu können, um ein bisschen mehr ruhe zu haben und am Ende nicht so erschöpft zu sein.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.